Industrieofen
Haubenofen – Flexibles Heizen & Kühlen 260–1300 °C

Hohe Flexibilität durch getrennte Heiz- und Kühleinheit
Das Haubenprinzip trennt Heizen und Kühlen räumlich: Eine mobile Heizhaube (Hauptkammer oben) wird auf die Charge gesetzt und heizt, während eine zweite Charge in der Kühlkammer (untere Einheit mit Zwangsluftkühlung) abkühlt. Maximale Nutzungseffizienz.
Technische Daten
| Temperaturbereich | 260–1300 °C |
| Steuerung | Zonensteuerung, vollautomatisch |
Anwendungen
- Glühen von Spulen und Ringen (Coil Annealing)
- Rekristallisationsglühen
- Normalisieren
Häufige Fragen
Was ist der Vorteil des Haubenprinzips?
Die Heizhaube kann schnell von einem Bodenstück zum nächsten versetzt werden, was einen sehr effizienten Betrieb mit kurzen Standzeiten und hohem Durchsatz ermöglicht.
Welche Nutzvolumen sind verfügbar?
Haubenöfen werden mit 1.000 bis 10.000 Litern Nutzvolumen gebaut. Die Auslegung richtet sich nach Chargengewicht, Bauteilabmessungen und gewünschtem Durchsatz.
Wie läuft die Abkühlung ab?
Das Konzept trennt Heizen und Kühlen: Nach Ablauf der Haltezeit wird die Heizhaube abgehoben und die Charge unter der Kühlkammer kontrolliert abgekühlt – der beheizte Teil der Anlage bleibt dabei frei für die nächste Charge.
Für welche Prozesse wird der Haubenofen eingesetzt?
Vor allem für das Glühen von Spulen und Ringen (Coil Annealing), Rekristallisationsglühen und Normalisieren im Bereich 260–1300 °C.